Veranstaltung "Dehnübungen nach Liebscher & Bracht
- Selbsthilfe gegen Schmerzen" (Nr. 3218) wurde aus dem Warenkorb entfernt.
| Kursnummer | 226-1091 |
| Datum | Di., 17.11.2026 |
| Uhrzeit | 19:00 - 20:30 Uhr |
| Dauer | 1 Termin(e) |
| Kursleitung | |
| Kursort |
Raum 1 Herrenstraße 7 59302 Oelde |
| Kursgebühr | 5,00 € (Abendkasse) (Bezahlung an der Abendkasse) |
Der in Moskau geborene und heute in Köln lebende russische Journalist Andrey Gurkov stellt sein Buch „Für Russland ist Europa der Feind“ vor.
Wie kommt es, dass Wladimir Putins imperiale Komplexe und aggressive Wunschträume sich in der russischen Gesellschaft als mehrheitsfähig erweisen, warum gab es unter Russen, auch unter Auslandsrussen, so viel Kriegsbegeisterung, warum fällt der offiziell propagierte Hass gegen die Ukrainer, die Amerikaner, die Europäer auf so fruchtbaren Boden?
Der gebürtige Moskauer und in Köln lebende russische Journalist Andrey Gurkov geht in seinem Buch den historischen, kulturellen, politischen und massenpsychologischen Gründen für dieses Phänomen auf den Grund. Zugleich warnt er eindringlich vor der illusorischen Erwartung, es könne nach einem Ende des Ukrainekriegs eine Wiederherstellung früherer Beziehungen Deutschlands bzw. Europas zu Russland geben – die russische Gesellschaft sieht sich längst nicht mehr als Teil der europäischen Wertegemeinschaft, Europa ist zum Feindbild geworden.
Zugleich setzt sich der Autor mit der Frage auseinander, ob und unter welchen Voraussetzungen sich die Beziehungen zwischen Deutschland beziehungsweise Europa und Russland nach dem Ende des Ukrainekriegs wieder annähern könnten. Sein Blick auf Russland ist dabei analytisch, persönlich und kritisch.
„Den Europäern und vor allem den Deutschen darf nicht noch einmal der Fehler unterlaufen, im Russischen sträflich das latent aggressive Großrussische, das der Putinismus freigesetzt und angefacht hat, zu übersehen und zu unterschätzen.“
Andrey Gurkov
